Innere Zufriedenheit

Zurzeit bin ich innerlich einfach nur glücklich, und diesmal weiß ich ausnahmsweise, wieso es mir so gut geht.
Wo soll ich den anfangen? Seit ich eine gute Freundschaft aufgegeben habe, habe ich das Gefühl, dass ich innerlich richtig aufblühe. Ich weiß nicht mehr woher ich den Spruch habe, aber es geht in etwa so:
Eine wunderschöne Blume muss vergehen, bevor das Korn zu neuem erblühen kann.

Naja, zurzeit pflege ich echt eine super Beziehung zu meiner Schwester, auch wenn man mich jetzt nicht die Vorzeigeschwester nennen kann, aber ich werd mit einer Umarmung begrüßt, wenn ich nachhause komme und sie ist sauer, wenn ich an ihr vorbeistampf ohne ihr hallo zu sagen, ist es nicht süß?
Ich habe zwar keinen Frieden mit der gesamten Familie, aber ein wichtiger Teil ist geschafft, ich wollte früher immer, dass meine gesamte Familie wie eine Bilderbuchfamilie ist, aber ich habe gemerkt, man muss klein anfangen und nicht alles aufeinmal wollen. Es hat ja super mit meiner Schwester geklappt, nun ist meine Mutter dran!

Dann, ich bin ja jetzt Mitarbeiterin und Leiterin für die Christenlehrgruppe 09 (Programm nach der Konfirmation für die Konfirmanten). Ich wollte schon immer mich irgendwo intigrieren, ich habe zuerts gedacht, ja komm mach doch bei der LaHö t.group Kleingruppenleiterin, die kennst du ja zum Teil alle.
Aber dafür konnte ich mich nicht durchringen, aber ich wollte ja unbedingt irgendwo helfen, wo ich auch wirklich sinnvoll mitdabei sein kann.
Dann hat mich unser Pfarrer der Gemeinde Nöttingen gefragt, ja ob ich nicht Lust hätte Christenlehre zu machen. Ich sagte, ja, und ich wusste gar nicht, wie glücklich mich das machen sollte!
Letzes Wochenende war ja die Konfifreizeit und ich war dabei. Ich muss sagen, sie war besser als meine,… es war einfach genial. Trotz, dass das ich das Thema und das Programm schon vor zwei Jahren kannte, erlebte ich es intensiver, auch wenn ich nur zugesehen und geholfen habe.
Das Thema war Vertrauen und ich habe auch wieder neu gelernt, dass ich das Vertrauen meiner Mutter nur durch Geduld und durch Einfühlsamkeit gewinnen kann (hat noch mehr Punkte, aber, dass sind so die Wichtigsten).
Zu den vielen lieben kleinen Menschen (ich sehs noch kommen, dass sie größer als ich werden!), sie haben einfach eine geniale Gemeinschaft! Dass hat mich so fasziniert und ich werde von ihnen schon als Mitarbeiter angesehen, aber auch als Freundin und dass hat mich so berührt!
Ich seh mich nicht als großen Redner, der super Andachten vorbereiten kann, aber ich glaube ich kann unserem Team (sind ja noch mehr als ich, die es leiten) einen großen Dienst leisten, indem ich zuhöre und versuche die Problemen der Kleinen zu verstehen.
Gestern habe ich in meiner Stillen Zeit in der Apostelgeschichte gelesen, da war dass mit dem, dass jeder ein Teil des Leib Christis ist und jeder seine speziellen Gaben hat. Hach, ich war so erfüllt und Feuer und Flamme für mein neues „Hobby“.
Ich muss aber sagen, am Anfang, als ich geschaut habe in meinem Stillen Zeit Plan, was noch kommt, da hätt ich schier die Krise bekommen, Waaas? Bis zum Juli Apostelgeschichte, wo bleibt da die Abwechslung? Aber ich glaube, ich brauche sie nicht, das Buch wird mir glaub ich viel Verraten was für ein Diener Gottes sein kann und wie.
Aber was ich noch sagen möchte ist, es ist so faszinierend, wie selbst sie schon Gott erlebt haben, als wir Mitarbeiter am Sonntag Zeugnisse gesagt haben, haben dann noch zwei Mädchen etwas hinzugefügt.
Was auch nennenswert ist, wie stark sie sind. Wir glauben alle, wir haben richtige Probleme. Aber was es da zum Teil für Probleme gibt, ist hart!
Ein Mädchen zum Beispiel, dass lebt mit ihrer Schwester und ihrer Mutter bei uns im Ort, ihr Vater und ihre großen Brüder eben nicht hier (wo, dass weiß ich auch nicht), sie sind extreme Moslems, seit dem 11 September. Sie müssen nun fürchten, dass sie entführt werden und in die Türkei abhauen, weil sie zu ihrem Glauben stehen. Da sag ich nur Hut ab und bewundere ‘meine’ starken Mädels (natürlich auch Jungs), ich habe sie sehr lieb gewonnen.
Zu den Jungs muss ich sagen, zum Teil extrem Frech und total Borat. Aber ich glaube, auch aus ihnen kann was werden, sie kann ich nicht so gut beurteilen, weil sie mir nicht so offen waren, aber dafür hats meinen männlichen Teamkollegen (da sag ich auch nur, danke, weil wir wären sonst nur Mädels und die Jungs hätten niemanden, schön dass er sich noch umentschieden hat zu seinem Studium uns zu helfen).

Ich muss echt sagen, dass ichjetzt endlich einen Platz in unserer Gemeinde gefunden habe, dass macht mich so glücklich! Da ich ja nie in der Ortsgrundschule und den umliegenden weiterführenden Schulen war, konnte ich eben wenige aus dem Ort auch kennen lernen, aber so langsam renkt sich alles ein und ich bin glücklich wo ich bin, ich kann echt Loblieder singen, denn mir geht es seelisch wie auch körperlich einfach nur super!

Wer jetzt gemerkt hat, wieso blühst du auf, dass du eine Freundschaft aufgegeben hast? Dass ist ja nicht der alleinige Grund, wieso du so gut drauf bist (wobei, heute war ich weniger gut drauf, weil ich einfach noch müde und fertig wegem Wochenende war und bin)… Ja, sehr gute Frage, denn:
Ich habe so sehr an der Freundschaft gehangen, dass ich andere vernachlässigt habe, sie hatten weniger Priorität,… jetzt fang ich wieder alte aufzubauen, neue anzufangen. Ich bin einfach nicht mehr gebunden, ich dachte ich muss nur eine gute Freundin für sie sein, aber ich bin jetzt für alle ein guter Freund, ich kann jetzt jedem eher zuhören und einfühlsam sein, ich kann es!

Damit möcht ich meinen Blogeintrag abschließen, ich könnte meine Freude noch ausweiten, noch mehr detallieren, noch mehr, noch mehr, aber ich sollte mit meiner Schwester jetzt Englisch üben, sonst ist sie sauer, ich habs ihr versprochen!

Ich habe angefangen zu leben.

Meine Wege sollen deine Wege sein

Herr ich will dich preisen, für das was du getan hast!
Auch wenn ich am Anfang nicht begriffen habe,
dass es nichts nützt, sich selbst durchsetzen zu müssen,
jetzt weiß ich, es ist alles gut, alles gut, was du tust.

Ich habe gelernt, meine Wege nur dir anzuvertrauen,
ich habe eingesehen, selbst wenn sie Schmerzen bereiten,
es ist besser bei dir zu sein und Trost zu haben,
als einen eigenen Weg zu gehen, der keinen Trost gibt.

Veröffentlicht in:  on Mai 4, 2009 at 2:42 Kommentare (1)
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Wunderbar sind deine Werke

Morgends, zu früh, sodass ich wieder in tiefen Schlaf versinken könnte.
Der Kopf ist schwer, doch ich erblicke etwas wunderbares.
Ein Kunstwerk wie vom Künstler persönlich in den Himmel gemalt.
Das Morgenrot.

… Groß und wunderbar sind deine Werke, o Herr, Gott, du Allmächtiger! …
Off. 15,3

Veröffentlicht in:  on November 11, 2008 at 6:02 Kommentare (2)
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Gott ist wie ein Feuer

Fire in my heart

Fire in my heart

Lange saß ich roten Licht eines Lagerfeuers,…

In der Ferne vom Lagerfeuer war es kalt, die Nacht machte mich traurig, ich spürte die Einsamkeit des Waldes und fühlte mich einsam und verlassen. Ich sah das Feuer, aber es spendete keine Wärme mehr, für mich war das Feuer nur ein roter Fleck auf einer großen weiten Wiese.
» So ist es ohne Gott, wir sehen zwar das Feuer aber wir sind zu weit weg um es zu spüren, wir fragen uns, hält es mich denn auch wirklich warm? Es tut es aber nicht, weil WIR uns nicht zum Feuer trauen, vielleicht stehen wir uns selber im Weg, aber lieber beschuldigen wir IHN als das wir an uns unseren Fehler erkennen wollen.

Nahe am Lagerfeuer fühlte ich mich Geborgen, diese angenehme Wärme auf dem Gesicht, ich konnte meine Sorgen vergessen, ich war mit meinem Feuer alleine. Es war der Mittelpunkt des Augenblicks, er war so schön anzusehen, es war so schön die Wärme zu spüren. Die kälte der Nach war vergessen.
» So ist es auch bei Gott, in seiner nähe dürfen wir uns Geborgen fühlen, wir sind sein Kind, wir dürfen unsere Propleme bei ihm niederlassen und uns vergessen.
Er soll unser Mittelpunkt sein, nichts anderes soll uns im Weg stehen.

Ich schmiss Pappe, Heu, verotze Taschentücher hinein, sobald es mit der Flamme im Berührung kam war das Hineingeschmissene sekundenschnell zerfressen von den begierdigen Flammen. Ich sah die schwarzen Überreste, wusste aber genau, eigentlich ist es nicht mehr da so wie es vorher war.
» So ist auch Gott, wir dürfen ihm unseren Mist vorbringen, dürfen uns ausweinen wir dürfen unseren Dreck vor ihn bringen, er nimmt uns das was uns bedrückt weg. Zu oft sind wir aber blind, wir sehen das was er zurück lässt und glauben es ist nicht gut, dabei hat er uns erlöst das genommen, was uns drückt, erdrückt und bedrückt.

Das Feuer nimmt seinen Lauf, es ist unberechenbar, du kannst es als Lagerfeuer bei dir haben, deine Wärmequelle, du kannst aber auch einem unlöschbaren Waldbrand gegenüber stehen, welches dir alles nimmt was dir lieb ist.
» Wir Menschen versuchen Gott zu kontrollieren, haben Wünsche an ihn, haben Bedingungen, aber gehen wir auf seine ein? Fragen wir eigentlich was will ER?
Nein eigentlich nie, wir sollten uns nicht Fragen wieso hat er es gemacht, wir sollten uns Fragen, wieso handle ich so?

Gott ist wie ein Feuer, pass auf, sonst steckt es auch dich an und du spürst seine Wärme.

Veröffentlicht in:  on August 31, 2008 at 10:33 Kommentare (3)
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Wettbewerbsbeitrag

♥ ?

♥ ?

In meinem Leinenkleid kann ich kaum rennen, es ist zu finster um den Weg zu erkennen, Äste peitschen mein Gesicht, und immer wieder diese schmalen roten Augen, sie machen mir Angst. Ich kann nicht mehr ich schreie und falle, sicher das hört keiner aber ich schreie aus Leibeskräften. Die Gefühle die ich empfinde scheinen mich zu erdrücken, es sind aber nicht die meinen, ich schreie aus Angst und vor Liebe. Liebe? Woher kommt dieses Gefühl? Ich bin doch schon immer ein Eisklotz gewesen, der nie zu schmelzen schien, ich konnte keine Liebe empfinden, doch was dieses Gefühl da. Es durchströmte meinen kalten Körper, mir wurde warm, oder war es diese Hand auf meiner Schulter? Aber woher kam diese Hand? Ich bin zu schwach zum schreien, mir tut alles weh, ich liege halb nackt im Dreck und warte bis mein Ende kommt.
Eine warme Zunge leckt mir meinen Hals, ich fang an zu Wimmer, die warme Hand von meiner Schulter hält mich fest, zu fest um überhaupt zu entkommen. Die roten Augen schauen mich traurig an, ein Feuer brennt in ihnen das ich zuvor nie erkannte, es war schön, es war voller Hass und Liebe, es schien ein Kampf der Gerechtigkeit in dem Wesen vor zu gehen, ich kann es immer noch nicht erkennen. Ich spüre seine Gedanken, es liebt mich, ein unangenehmer Gedanke, doch auch seine Liebe durchströmt mich, ich spüre den Schmerz den es ausgestanden hat, verdammt wieso bin ich ein Barue? Sind wir nicht alle ein Geschöpf Gottes, aber wieso musste ausgerechnet ich die Fähigkeit bekommen des anderen zu Fühlen zu Denken? Wieso wurde ich deswegen ausgestoßen aus meiner Grafen Familie? Ich sehe doch aus wie ein jedes andere Geschöpf Gottes, Schön und Anmutig, doch mit starren schwarzen Augen und weißem Haar, zu jung für weißes Haar. Wieso mach ich mir ausgerechnet jetzt Gedanken wieso ich der Menschheit Abschaum bin? Ich bin ein Wesen Gottes, Schön und Anmutig, bestimmt für den Tod. Meine Eltern wussten es schon immer! Der Schmerz des Abschieds würde sie zerreisen, der Schmerz. Ich schreie Laut Vater, doch das hört nur das Wesen, es fällt über mich her entkleidet mich ganz, es nutzt mich aus, ich blute, mein Herz blutet, ich weiß nicht mehr, ich weiß gar nichts, ich spüre nichts mehr, keine Gedanken keine Gefühle, ist das etwa der Preis für die Befreiung?

Vorgegeben war das der Text sich um Barues drehen soll, welche die Gefühle anderer Menschen spüren können.