Liebe…
…muss nicht gleich nach dem ersten Kuss anfangen.
Sehnsucht…
…muss nicht gleich nach dem Tschüss anfangen.
Einsamkeit…
…muss nicht gleich ohne Jemanden haben anfangen.
Aber eine FERNBEZIEHUNG…
…fängt mit dem ersten Kilometer an.
Liebe…
…muss nicht gleich nach dem ersten Kuss anfangen.
Sehnsucht…
…muss nicht gleich nach dem Tschüss anfangen.
Einsamkeit…
…muss nicht gleich ohne Jemanden haben anfangen.
Aber eine FERNBEZIEHUNG…
…fängt mit dem ersten Kilometer an.
Die Zuhörermenschen hören die Probleme anderen Menschen an, fühle mit ihnen, trösten sie.
Doch wer tröstet den Zuhörermenschen? Welche genauso viele Probleme haben wie andere, wenn nicht sogar mehr?
Wem kann sich der Zuhörermensch anvertrauen wenns ihm schlecht geht? Wenn er in fremden Problemen ertrinkt?
Wohin soll der Zuhörermensch hingehen der es nur gut mit anderen meint, sie aufmuntert, aber man selbst vergessen wird, da die eigenen Probleme „unwichtig“ sind.
Der Zuhörermensch versinkt in der Einsamkeit obwohl jeder gerne bei ihm ist.

Fire in my heart
Lange saß ich roten Licht eines Lagerfeuers,…
In der Ferne vom Lagerfeuer war es kalt, die Nacht machte mich traurig, ich spürte die Einsamkeit des Waldes und fühlte mich einsam und verlassen. Ich sah das Feuer, aber es spendete keine Wärme mehr, für mich war das Feuer nur ein roter Fleck auf einer großen weiten Wiese.
» So ist es ohne Gott, wir sehen zwar das Feuer aber wir sind zu weit weg um es zu spüren, wir fragen uns, hält es mich denn auch wirklich warm? Es tut es aber nicht, weil WIR uns nicht zum Feuer trauen, vielleicht stehen wir uns selber im Weg, aber lieber beschuldigen wir IHN als das wir an uns unseren Fehler erkennen wollen.
Nahe am Lagerfeuer fühlte ich mich Geborgen, diese angenehme Wärme auf dem Gesicht, ich konnte meine Sorgen vergessen, ich war mit meinem Feuer alleine. Es war der Mittelpunkt des Augenblicks, er war so schön anzusehen, es war so schön die Wärme zu spüren. Die kälte der Nach war vergessen.
» So ist es auch bei Gott, in seiner nähe dürfen wir uns Geborgen fühlen, wir sind sein Kind, wir dürfen unsere Propleme bei ihm niederlassen und uns vergessen.
Er soll unser Mittelpunkt sein, nichts anderes soll uns im Weg stehen.
Ich schmiss Pappe, Heu, verotze Taschentücher hinein, sobald es mit der Flamme im Berührung kam war das Hineingeschmissene sekundenschnell zerfressen von den begierdigen Flammen. Ich sah die schwarzen Überreste, wusste aber genau, eigentlich ist es nicht mehr da so wie es vorher war.
» So ist auch Gott, wir dürfen ihm unseren Mist vorbringen, dürfen uns ausweinen wir dürfen unseren Dreck vor ihn bringen, er nimmt uns das was uns bedrückt weg. Zu oft sind wir aber blind, wir sehen das was er zurück lässt und glauben es ist nicht gut, dabei hat er uns erlöst das genommen, was uns drückt, erdrückt und bedrückt.
Das Feuer nimmt seinen Lauf, es ist unberechenbar, du kannst es als Lagerfeuer bei dir haben, deine Wärmequelle, du kannst aber auch einem unlöschbaren Waldbrand gegenüber stehen, welches dir alles nimmt was dir lieb ist.
» Wir Menschen versuchen Gott zu kontrollieren, haben Wünsche an ihn, haben Bedingungen, aber gehen wir auf seine ein? Fragen wir eigentlich was will ER?
Nein eigentlich nie, wir sollten uns nicht Fragen wieso hat er es gemacht, wir sollten uns Fragen, wieso handle ich so?
Gott ist wie ein Feuer, pass auf, sonst steckt es auch dich an und du spürst seine Wärme.