Gott ist wie ein Feuer

Fire in my heart

Fire in my heart

Lange saß ich roten Licht eines Lagerfeuers,…

In der Ferne vom Lagerfeuer war es kalt, die Nacht machte mich traurig, ich spürte die Einsamkeit des Waldes und fühlte mich einsam und verlassen. Ich sah das Feuer, aber es spendete keine Wärme mehr, für mich war das Feuer nur ein roter Fleck auf einer großen weiten Wiese.
» So ist es ohne Gott, wir sehen zwar das Feuer aber wir sind zu weit weg um es zu spüren, wir fragen uns, hält es mich denn auch wirklich warm? Es tut es aber nicht, weil WIR uns nicht zum Feuer trauen, vielleicht stehen wir uns selber im Weg, aber lieber beschuldigen wir IHN als das wir an uns unseren Fehler erkennen wollen.

Nahe am Lagerfeuer fühlte ich mich Geborgen, diese angenehme Wärme auf dem Gesicht, ich konnte meine Sorgen vergessen, ich war mit meinem Feuer alleine. Es war der Mittelpunkt des Augenblicks, er war so schön anzusehen, es war so schön die Wärme zu spüren. Die kälte der Nach war vergessen.
» So ist es auch bei Gott, in seiner nähe dürfen wir uns Geborgen fühlen, wir sind sein Kind, wir dürfen unsere Propleme bei ihm niederlassen und uns vergessen.
Er soll unser Mittelpunkt sein, nichts anderes soll uns im Weg stehen.

Ich schmiss Pappe, Heu, verotze Taschentücher hinein, sobald es mit der Flamme im Berührung kam war das Hineingeschmissene sekundenschnell zerfressen von den begierdigen Flammen. Ich sah die schwarzen Überreste, wusste aber genau, eigentlich ist es nicht mehr da so wie es vorher war.
» So ist auch Gott, wir dürfen ihm unseren Mist vorbringen, dürfen uns ausweinen wir dürfen unseren Dreck vor ihn bringen, er nimmt uns das was uns bedrückt weg. Zu oft sind wir aber blind, wir sehen das was er zurück lässt und glauben es ist nicht gut, dabei hat er uns erlöst das genommen, was uns drückt, erdrückt und bedrückt.

Das Feuer nimmt seinen Lauf, es ist unberechenbar, du kannst es als Lagerfeuer bei dir haben, deine Wärmequelle, du kannst aber auch einem unlöschbaren Waldbrand gegenüber stehen, welches dir alles nimmt was dir lieb ist.
» Wir Menschen versuchen Gott zu kontrollieren, haben Wünsche an ihn, haben Bedingungen, aber gehen wir auf seine ein? Fragen wir eigentlich was will ER?
Nein eigentlich nie, wir sollten uns nicht Fragen wieso hat er es gemacht, wir sollten uns Fragen, wieso handle ich so?

Gott ist wie ein Feuer, pass auf, sonst steckt es auch dich an und du spürst seine Wärme.

Veröffentlicht in:  on August 31, 2008 at 10:33 Kommentare (3)
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Mittelding zwischen gestern, heute und morgen

So What?

So What?

In der Vergangenheit zu leben bringt nichts, du kannst sie jetzt nicht mehr ändern, die Zeit kommt nicht zurück.
In der Zukunft hinein leben bringt nichts, es wird eh anders als das du dir vorstellst und erwartest, manche momente folgen so schnell aufeinander das du dich halber versiehst.
In der Gegenwart leben bringt viel, du musst Herr der Dinge sein, deine Situation überschauen können, dein Mittelding finden zwischen damals und später, du darfst keine Erwartungen stellen, du kannst dir denken du stirbst jeden Augenblick dann bringt dir der letze Urlaub oder der bevorstehende nichts.

Lebe jeden Tag als wäre es der letze.

Veröffentlicht in:  on August 22, 2008 at 11:12 Kommentare (6)
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Ohne Zeitgefühl

Lost

Lost

Es ist so furchtbar, es ist unerträglich.

Die Zeit rinnt an einem vorbei, man weiß nicht mehr ob es schon spät in der Nacht ist oder früh am Morgen. Man weiß nicht ob heute der neue Monat begonnen hat, man weiß nicht welcher Wochentag heute ist, alles rennt und rennt und bleibt niemals stehen.

Verloren in der Zeit, ohne Zeitgefühl lebt man vor sich hin, erleidet Depressionen, die einen zu zerdrücken scheinen, gehen aber wieder sobald man ins Licht blickt und realisiert, das es noch Tag ist, aber sobald man sich wieder zurückzieht verschwimmt der Tag mit der Nacht.

Es ist nicht gut einsam zu sein, wenn alle Freunde weg sind, Inselflair und Shoppingmeilen genießen. Man sollte sich nicht in sein Schneckenhaus verkriechen und hoffen das die Zeit auf die man seid Monaten gefiebert hat vorbei geht. Aber es geht nicht anders. Man ist allein, gefangen in seinen eigenen vier Wänden.

Veröffentlicht in:  on August 7, 2008 at 12:22 Kommentare (2)
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Weit weg

Silence

Silence

Wieder bin ich allein mit meiner Kerze,
sie soll mit Trost spenden,
sie tut es aber nicht,
niemand tut das.
Du bist weg.

In Gedanken blicke ich auf ein Meer aus Erinnerungen,
sehr schöne.
Was bringt mir die Erinnerung,
wenn du nicht da bist?
Du bist weit weg.

Jede Erinnerung tut weh,
tiefer stechen die guten,
aber auch die schlechten,
denn diese sind mit dir.
Du bist zu weit weg.

Um dich in meine Arme zu nehmen und dir zu sagen,
das ich dich nie mehr loslasse.

(mehr…)

Rache ist bitter

Forgot to feel

Forgot to feel

Heute ist der Tag, ja heute, heute verbringe ich mein Werk, mein Racheakt, mein Sieg.
Es regnet in strömen, schnell rinnt es am Fenster runter, ich wünschte es wäre sein Blut. Die Erde erzittert vom getöse des Donners. Ja verschling doch all das übel! Ja die Welt soll nur erschüttert werden, denn ich möchte meine Rache ausüben, ich möchte ihm alles heimzahlen was er mir angetan hat, ich hasse ihn.
Langsam trete ich aus der Tür, der Wind peitscht mir den Regen scharf ins Gesicht, ich schmecke mein Blut vermischt mir Regen. Immer Zielgerade gehe ich auf den Treffpunkt zu mein Messer versteckt in einer Brusttasche. Oh ja, nun werde ich mein Werk vollbringen, er soll unter dem Messer Leiden, so wie ich litt, er soll qualvoll zu Grunde gehen, an dem was er mir angetan hat, unverzeihlich.
Unter der Bahnübergangs Brücke warte ich, ich warte, ein Zug donnert über mir vorbei, der zweite Zug. Verdammt! Ich fluche laut, was soll das? Er sollte kommen!
Ein kaum erkenntlicher Schatten nähert sich, immer mehr sehe ich seine Umrisse, sie kommen auf mich zu und wollen mich umarmen. Wie gut er doch aussieht, doch ich entreisse mich, ich höre ein Vergib mir, lass Gnade vor Recht walten, doch ich möchte es nicht hören. Die Schmerzen zu groß als das ich ihm vergeben könnte. Ich höre ihn sagen, ich spüre deinen Schmerz, ich spüre das deine Seele weint, doch es ist mir Egal. Voller Hass und Verzweiflung brüll ich zurück, Versuch doch mal eine kaputte Seele zuflicken, jede Wunde kannst man heilen, nur meine nicht.
Mehrere male stech ich, ich möchte sein Herz treffen, welches mich anlügt, welches mir die nie Wahrheit erzählt, welches mich verletzt.
Nun liegt er da, mit einem grinsen, ich denk mir, warum? Er war doch viel stärker als ich, wieso wehrte er sich nicht? Verwirrung macht sich in meinem Kopf breit, doch dann merk ich, es war Liebe die in schwach machte, unerbitterliche Liebe.
Er beugte sich, weil er mich doch liebte, er beugte sich, weil er mir Vergeben hat, so möchte ich ihm auch Vergeben, in all meinem Hass war ich blind, blind vor Liebe, wie man so schön sagt?
Welch Selbstironie, er liegt im Regen auf dem Boden, das Blut vermischt sich und rinnt wie das Wasser am Fenster die Straße hinunter. Langsam stehe ich auf, ich wanke, ritze unsere Initialien in einen nahe stehenden Baum, ramm es tief ins Holz, mit aller Kraft die ich aufbringen kann. Auch der Baum blutet.
Auch wenn es dunkel ist, das Blut des Baumes, wandert langsam den Stamm hinunter, lässt sich nicht von Wind und Wetter beeindrucken, geht seinen Weg.
Ich liebe dich, ich liebe dich, flüstere ich, während ich auf die Leiche zu laufe, Weine bitterlich, schmecke auch diesmal Blut, aber nicht meines, ich schmecke seines.
Wie witzig, immer wieder machte ich mich drüber lustig das jemand aus Kummer stirbt, doch ich sollte nicht alles so, so, ich weiß nicht, ja alles in den Dreck ziehen, ich sollte anfangen, Wahrheit von Lüge zu unterscheiden, doch es sollte nicht soweit kommen.

Am nächsten Morgen fand ein Mann der seinen Hund Gassi führen wollte die zwei Leichen, das Messer und die Narben im Baum. Ein wenig später traf die Polizei ein, jemand sagte, Schau, ich bin schon siebenundzwanzig Jahre verheiratet, alles Fit in der Ehe, und hier ein Paar hyperaktive Kinder stechen sich ab, ritzen Bäume kaputt und denken die Welt wäre so besser.
Wie Herzlos der Mensch doch war, wie verständnisslos. Am liebsten hätte ich ihn auch mit umgebracht, aber das geht ja nicht mehr, Tote können nicht Morden, Tote können keine Rache mehr ausüben, schade drum.
Aber sollte ich nichts gelernt haben? Rache ist nicht süß wie so immer behauptet wird Rache schmeckt wie Blut und Tränen vermischt, Rache schmeckt bitter.

Habe ich aus meinem Dokumentenspeicher rausgegruschtelt.

Veröffentlicht in:  on August 5, 2008 at 9:31 Kommentare (2)
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Schriftdeutung

...

...

Die Deutung der Handschrift brachte folgendes Ergebnis:

Melissa ist selbstbewusst und bereit,
ihre Stärken auch anderen zu zeigen.
Sie ist locker und großzügig.

Ihr ist sehr wichtig, nach außen etwas darzustellen.

Melissa ist ein impulsiver, unsteter, vielseitiger und unkonventioneller Typ.
Es fällt ihr nicht leicht, sich anzupassen.

Melissa ist ein Gewohnheitsmensch.
Sie ist mit einer praktischen Intelligenz ausgestattet,
die ihr erlaubt, rationell zu arbeiten,
und zwar im Privat- wie auch im Berufsleben.
Für sie ist verbindliches Auftreten und Arbeiten selbstverständlich.

Sie ist sinnlich, warmherzig, gemütlich und phantasievoll.
Im Großen und Ganzen wirkt sie gelassen bis uninteressiert,
wenn sie aber von einer Sache überzeugt ist, überrascht sie
ihre Umwelt durch ihr überschwängliches und begeisterungsfähiges Auftreten.

Sie ist lebhaft und kontaktfreudig.
Mit viel Verständnis für die Belange anderer.

Melissa ist ein sehr gefühlsbestimmter Mensch.
Oft werden Entscheidungen gefühlsmäßig gefällt, obwohl bei
rein rationeller Überlegung eine andere Entscheidung die richtige wäre.

Sie ist stets bestrebt, sich geistig und seelisch weiterzuentwickeln.
Da sie das keinem verheimlicht, besteht die Gefahr, dass sie als besserwisserisch eingestuft wird.

Melissa ist anderen Menschen gegenüber immer offen und aufgeschlossen.
Der Umgang mit Menschen macht ihr Spaß,
der ideale Arbeitsplatz ist da, wo sie mit anderen Menschen zu tun hat.

Sie arbeitet sehr genau und zeichnet sich durch rationales, analytisches Denken aus.

Melissa ist eine sehr vorsichtige Natur.
Ihre Handlungen sind wohlüberlegt, manchmal mindern bohrende Zweifel
ihren Spaß an den gerade gefällten Entscheidungen.

Das Testergebnis stimmt zu 95%.

Macht doch auch mal diesen wunderbaren Test auf http://www.graphologies.de/.

Veröffentlicht in:  on August 3, 2008 at 1:37 Kommentare (7)
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Im Abendrot

Ich sehe dich.

Ich sehe dich.

Im Abendrot

Wir sind durch Not und Freude
Gegangen Hand in Hand,
Vom Wandern ruhen wir beide
Nun überm stillen Land.

Rings sich die Täler neigen,
Es dunkelt schon die Luft,
Zwei Lerchen nur noch steigen
Nachträumend in den Duft.

Tritt her und laß sie schwirren,
Bald ist es Schlafenszeit,
Daß wir uns nicht verirren
In dieser Einsamkeit.

O weiter, stiller Friede!
So tief im Abendrot ,
Wie sind wir wandermüde –
Ist das etwa der Tod?

Ich liebe die Gedichte von Joseph von Eichendorff! Ich kann mich in jeden Vers hineinversetzen, ich sehe die Täler und spüre die Ruhe.

Ausserdem lieb ich es an dem Dichter, das er plötzlich aus dem Kontext über den Tod spricht,… so alles idyllisch und plötzlich wirft er etwas in dem Raum, was kaum damit zu tun hat. Nachdem man den Text genauer unter die Lupe genommen hat, scheint alles offensichtlicher, aber dennoch.

Seine Worte haben so eine wuderbare Kraft, die einen fesselt.

Wettbewerbsbeitrag

♥ ?

♥ ?

In meinem Leinenkleid kann ich kaum rennen, es ist zu finster um den Weg zu erkennen, Äste peitschen mein Gesicht, und immer wieder diese schmalen roten Augen, sie machen mir Angst. Ich kann nicht mehr ich schreie und falle, sicher das hört keiner aber ich schreie aus Leibeskräften. Die Gefühle die ich empfinde scheinen mich zu erdrücken, es sind aber nicht die meinen, ich schreie aus Angst und vor Liebe. Liebe? Woher kommt dieses Gefühl? Ich bin doch schon immer ein Eisklotz gewesen, der nie zu schmelzen schien, ich konnte keine Liebe empfinden, doch was dieses Gefühl da. Es durchströmte meinen kalten Körper, mir wurde warm, oder war es diese Hand auf meiner Schulter? Aber woher kam diese Hand? Ich bin zu schwach zum schreien, mir tut alles weh, ich liege halb nackt im Dreck und warte bis mein Ende kommt.
Eine warme Zunge leckt mir meinen Hals, ich fang an zu Wimmer, die warme Hand von meiner Schulter hält mich fest, zu fest um überhaupt zu entkommen. Die roten Augen schauen mich traurig an, ein Feuer brennt in ihnen das ich zuvor nie erkannte, es war schön, es war voller Hass und Liebe, es schien ein Kampf der Gerechtigkeit in dem Wesen vor zu gehen, ich kann es immer noch nicht erkennen. Ich spüre seine Gedanken, es liebt mich, ein unangenehmer Gedanke, doch auch seine Liebe durchströmt mich, ich spüre den Schmerz den es ausgestanden hat, verdammt wieso bin ich ein Barue? Sind wir nicht alle ein Geschöpf Gottes, aber wieso musste ausgerechnet ich die Fähigkeit bekommen des anderen zu Fühlen zu Denken? Wieso wurde ich deswegen ausgestoßen aus meiner Grafen Familie? Ich sehe doch aus wie ein jedes andere Geschöpf Gottes, Schön und Anmutig, doch mit starren schwarzen Augen und weißem Haar, zu jung für weißes Haar. Wieso mach ich mir ausgerechnet jetzt Gedanken wieso ich der Menschheit Abschaum bin? Ich bin ein Wesen Gottes, Schön und Anmutig, bestimmt für den Tod. Meine Eltern wussten es schon immer! Der Schmerz des Abschieds würde sie zerreisen, der Schmerz. Ich schreie Laut Vater, doch das hört nur das Wesen, es fällt über mich her entkleidet mich ganz, es nutzt mich aus, ich blute, mein Herz blutet, ich weiß nicht mehr, ich weiß gar nichts, ich spüre nichts mehr, keine Gedanken keine Gefühle, ist das etwa der Preis für die Befreiung?

Vorgegeben war das der Text sich um Barues drehen soll, welche die Gefühle anderer Menschen spüren können.